Metzler Lexikon Literatur

3.600 literaturwissenschaftliche Begriffe und Definitionen

Falls ich mir das Reallexikon der Literaturwissenschaft nicht zulegen könne oder wolle, so meine Hilfsmittelliste im Studium, sollte ich auf ein einbändiges Auskunftsmittel zurückgreifen – zum Beispiel das Metzler Lexikon Literatur. Schon mal nur zweite Wahl der Empfehlungsliste zu sein, ist keine gute Ausgangslage. Einbändig statt dreibändig bedeutet, dass es entweder in der Anzahl der Einträge oder der Ausführlichkeit unterlegen ist.

Es ist die Ausführlichkeit, was aber gar nicht nachteilig ist: knapp und kompakt werden die 3.600 literaturwissenschaftlichen Begriffe erklärt, eine kleine weiterführende Literaturliste steht am Ende. Die Auswahl erstreckt sich von der europäischen Literatur der Antike bis heute, Schwerpunkt ist die deutsche Literatur.

2007 erschien das Lexikon in dritter Auflage, neben Poetik, Rhetorik, Metrik, Stilistik sind Artikel zur Literaturgeschichte und dem Buch- und Verlagswesen vorhanden, neue Bereiche sind die Gender Studies, Kultur- und Medienwissenschaften sowie interdisziplinäre Verbindungen zu anderen Künsten (Leseprobe).

Wenn ich schnell Nachschlagen möchte, greife ich immer zuerst zum Metzler Lexikon. Die Gründe dafür sind reichlich trivial: es hat einen stabilen, gebundenen Rücken (während das broschierte Reallexikon sofort hässlich einknickt) und die kleinere Schriftgröße gefällt mir. Etwas bedeutungsvoller ist, dass ich es mag, wenn mein gesuchtes Stichwort präzise und zeitsparend erklärt wird. Das macht das Metzler Literatur Lexikon für meinen täglichen Gebrauch unverzichtbar.

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