Langenscheidt + Elsevier Wörterbuch Medizin Englisch. Deutsche und Englische Terminologie

Ich mag Herausgeber, die sich kurz fassen. Gerade bei Wörterbüchern. Stephan Dressler tut dies und gibt den Lesern nur folgende pragmatischen Worte auf den Weg: »Aufgabe [...] ist es, zuverlässige Übersetzungen der aktuellen medizinischen Fachausdrücke zu geben, verbunden mit Kurzdefinitionen der wichtigsten englischsprachigen Stichwörter, um damit dem Benutzer den Umgang sowohl mit der englischen als auch mit der deutschen Fachsprache zu der Medizin zu erleichtern. Ein zweisprachiges Wörterbuch ist keine Enzyklopädie der Medizin und kann einschlägige einsprachige Lexika nicht ersetzen.«

Und was gibt es jetzt an einem Wörterbuch noch zu sagen, außer, dass es wie hier medizinische Begriffe mal von Englischen ins Deutsche und dann vom Deutschen ins Englische übersetzt? Nicht jeder weiß, dass auch für die Gestaltung von Wörterbüchern Graphiker engagiert werden, die dem Benutzer ein einfaches und überschauliches Arbeiten ermöglichen sollen. In diesem Falle wird auf Farben und Schriftarten verzichtet - stattdessen werden die Stichworte klassisch durch Fett-, Kursivschrift und Einrückung von ihren Übersetzungen abgegrenzt.

Der Kernbestand der Stichwörter stammt aus den Gebieten der klinischen und praktischen Medizin. Außerdem enthalten sind medizinisch relevante Stichwörter aus Grundlagenfächern und Nachbargebieten wie der Pharmakologie und Biotechnologie. Nicht berücksichtigt wurden hingegen andersprachige Stichwörter (wenn sie in der deutschen oder englischen Terminologie identisch verwendet werden).

Interessant an einem Wörterbuch sind noch die Extras: Anhang 1 beinhaltet Medizinische Abkürzungen, Anhang 2 die SI-Einheiten in der Medizin. Schön klein und leicht ist das Wörterbuch, passt in die Kitteltasche und ist auch im Gewicht keine Belastung. Alles, wie es sein soll.

Langenscheidt + Elsevier Wörterbuch Medizin Englisch. Deutsche und Englische Terminologie
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