Computer-Lexikon 2009

Alles über den Computer von Heute. Emoticons, Open-Source und Wörterbuch

Das Lexikon ist dick und günstig, das erweckt den Eindruck von viel für wenig Geld. Das einzige was mir auf den ersten Blick wirklich nicht gefällt, ist das Bild auf dem Umschlag, auf dem lauter jungen Menschen ein falsches, sprühend fröhliches Gesicht fürs Foto aufgelegt haben.

Wozu eigentlich ein Computer-Lexikon? Wenn man einmal an einem Computer mit Internet-Zugang sitzt, dann hat man uneingeschränkten Zugang zum Computer-Wissen der Welt - die Eingabe des Suchworts in google genügt, und ich erhalte Verweise auf Dutzende Webseiten, die mir die Bedeutung erklären. Ich würde es also eher brauchen, wenn ich gerade auf keinen Computer mit Internet-Zugang zugreifen kann. Was sagen die Herausgeber zum Wert ihres Buchs?

Im Vorwort erfahre ich, dass das Nachschlagwerk ein großer Klassiker sei und es jedes Jahr ein neues Extra-Lexikon zu einem »spannendem Thema« gebe. Diesmal ist das »Digital Lifestyle«, das gemessen an der Seitenanzahl aber nicht allzu erwähnenswert ist: es umfasst gerade einmal zehn der insgesamt 1032 Seiten. Der Hauptteil gliedert sich klassisch von A bis Z, oder in diesem Fall: von Sonderzeichen bis Z: von .bak-Datei bis ZZF (Zentralamt für Zulassungen des Fernmeldewesens). Zu finden sind u.a. Google, das Startmenü oder die Bedeutung sämtlicher Emoticons.

Im Zusatzteil sind die Dateiendungen, MS-DOS-Befehle, Begriffe zu den Themen Grafikkarte, Audio-Video-Foto und Open-Source untergebracht. Außerdem gibt es ein kompaktes Wörterbuch Englisch-Deutsch. Wer als Übersetzer im Computerwesen tatig ist, kommt um das Buch kaum herum. Aber auch für alle, die es leid sind, beim Thema Computer nicht mitreden zu können - und für die es eben nicht selbstverständlich ist, den Begriff mal eben online nachzuschlagen.

Computer-Lexikon 2009
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