Die Fernsehserie – immer zur selben Zeit am selben Tag, mit festen Charakteren, zur Identifikation und Abschreckung, voll Moral oder Antimoral, Abenteuer und Alltagsbewältigung. Serien sind Erfolgsgaranten und haben schon so manchen Sender aus dem Quotentief oder gar vom Sender-Einerlei in die erste Reihe geholt (wie etwa 21 Jump Street beim US-Sender FOX). Klar, dass (gute) Autoren für diese Fernsehnische immer gesucht sind.

Wie die Branche aussieht, soll uns dieses Buch zeigen. Geschrieben von Georg Feil, einem Dozenten der HFF München und Drehbuchschreiber (was er »der Vollständigkeit halber« auch nicht müde wird zu erwähnen) führt Fortsetzung folgt den Leser von den etablierten Serienstoffen (und deren Geschichte und Vertreter) über das aktive Schreiben eines Seriendrehbuchs bis zum Einstieg in den Beruf.

Das ist für alle, die Drehbuchschreiben für die Serie ernsthaft in Betracht ziehen, eine spannende Einführung. Es irritiert lediglich die Angewohnheit des Autors alles in Klammern zu setzen, auch Abschnitte wo keine Klammern sein müssten oder hingehören, was ich mal als künstlerische Freiheit auslege. Auch mit Ausrufezeichen geht Georg Feil gerne um, und immer wieder taucht ein Ausdruckauf, den ich gar nicht mag: das elitär wirkende »sic!«. Und dann sind mir als Serienseher doch tatsächlich kleinere Recherchefehler aufgefallen: z.B. habe Bill Cosby in der »Bill Cosby Show« »zwei wunderbare Kinder« – als ich das letzte Mal nachgezählt habe, variierte die (leibliche) Kinderzahl zwischen vier in der ersten Staffel und fünf in den anschließenden Staffeln. (sic!).

Trotz kleiner Schwächen hält dieses Buch vor allem für Einsteiger tolle Tipps bereit und regt an, sich einige der genannten Serien-Geheimtipps auf DVD auszuleihen (nicht nur zu Studienzwecken), und – natürlich, denn darum geht’s ja – das erste eigene Serienkonzept auszuarbeiten.

Ich schreibe die nächste “Lindenstraße”!

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Geschäftskommunikation | HueberIn Deutschland leben, in Deutschland arbeiten – das tun auch Menschen, die laut Pass keine Deutschen sind oder von klein auf Deutsch sprechen gelernt haben. Trotzdem müssen sie sich mit ihren deutschen Kollegen und Vorgesetzten verständigen, Anweisungen geben oder entgegennehmen, diskutieren und rechtfertigen, Vorschläge einbringen und Vorschläge anderer verstehen und umsetzen. Nicht zuletzt wollen sie eines: Von den anderen deutsch sprechenden Mitmenschen ernst genommen werden.

Da die Arbeitswelt ihre eigenen Regeln und einen individuellen Wortschatz hat ist es gerade für Neulinge wichtig, sich auf die sprachlichen Anforderungen vorzubereiten – um sich so schnell wie möglich – ich sag’s mal so direkt – von dem Image des gebrochen sprechenden und nichts verstehenden Ausländers zu distanzieren.

Das Buch für diesen Zweck kann Geschäftskommunikation – Verhandlungssprache (DaF) sein. Es gliedert seine Kapitel nach »Sprechhandlung«, es beschreibt die Situation und gibt den entsprechenden Wortschatz. Zum größten Teil besteht das Buch aus Übungen in Form von Lückentexten, es trainiert Artikel und Pluralformen gängiger Geschäftsbegriffe wie »Konferenz« oder »Vertrag«, übt das Passiv und den Konjunktiv und schlägt – was besonders gut ist – jede Menge Redemittel vor, die so übernommen werden können.

Die beiliegende CD »spricht« diese Redemittel und Modelldialoge, im Anhang sind die Lösungen zu finden. Ein sehr gelungenes Trainingsbuch – empfehlenswert auch für alle, die die großen Sprachtests wie die Zentrale Mittelstufenprüfung, den TestDaf oder die DSH anstreben.

Ich brauche dringend eine Gehaltserhöhung!

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