Das Große Hornbach-Projekt-Buch | CallweyHornbach, das ist der Witzige, betont Unkonventionelle unter den Baumärkten: In den Werbespots fallen Motorradfahrer vom Dach und Handflächen werden durchbohrt. Spots, die auf YouTube bereits eine Art Kultstatus haben und in denen trotz aller Unfälle und aller durchgeknallten Heimwerker das zu bauende Projekt stets im Mittelpunkt steht – und dessen Bauteile und Werkzeuge natürlich im Hornbach-Baumarkt erhältlich sind. Denn es gibt immer was zu tun …

So lautet also auch der Titel des Hornbach-Projekt-Buchs, das jetzt im Callwey-Verlag erschienen ist. Durchbohrte Handflächen oder explodierende Hauswände erwarten einen hier nicht – weder als Anleitung zum Unfall noch als lustige Bilddreingabe – dafür geht es ebenso unkonventionell zu, wie man das vom Image dieses Bauhauses erwartet: knalliges Hornbach-Orange und frische Fotos garnieren die zahlreichen Projekte, die sich in den sieben Kapiteln wie “Wohnräume gestalten” und “Gartenbau” befinden.

Dabei sind die Projekte durchaus professionell und verständlich beschrieben und bebildert, die ein oder andere witzige Bemerkung sparsam eingeworfen. Dank all dieser Tipps in diesem 650-Seiten Koloss (mit Schutz-Schuber gegen Mörtelspritzer) kann der willige Heimwerker von der Betonierung des Fundaments bis zur Lasierung des Gartenzauns alles selbst machen. Aber dabei bitte nicht die Handfläche durchbohren oder vom Dach fallen.
Yippiejajayippieyippieyeah.

Ich will mauern, streichen und bohren!

Clever studieren | VZ NRWZunächst einmal ist man nur darauf fixiert, diesen Studienplatz zu bekommen. Das mühsame Ausfüllen des Bewerbungsbogens, die nicht enden wollende Wartezeit. Und plötzlich liegt die Zulassung da.

Dass damit auch erhebliche Kosten auf den Studenten zukommen, realisiert dieser spätestens mit der Aufforderung, die fällige Studiengebühr inklusive Verwaltungskosten in Höhe von rund € 600 zu überweisen – umgehend. Also setzt er sich hin und schreibt erstmal eine Kalkulation. Eine eigene Wohnung oder zumindest eine WG soll’s sein, Essen und Trinken sowieso und öfter mal Ausgehen kann auch nicht schaden – ganz abgesehen von studentischen Pflichtlektüren oder gar Werkzeugen (wie bei Zahnmedizin), die nun angeschafft werden müssen. Bald läppert sich die Summe auf monatlich mindestens € 400 – ohne die halbjährliche Rechnung der Universität zu berücksichtigen. Wie lässt sich das möglichst stressfrei finanzieren?

Ein Buch mit einer breit lächelnden Studentin, deren Blick suggeriert alles im Griff zu haben, soll nun die nötigen Tipps bereit halten. Zunächst einmal wird unserem Studenten ganz schlecht, denn wie er feststellt hat er bei seiner Rechnung zahlreiche Kostenpunkte ausgespart und muss nun die »4« durch eine »7« ersetzen. Wie das alles bezahlbar wird, erklären die nächsten sechs Kapitel: Wieviel und bis wann die Eltern zahlen müssen, wer Bafög beantragen darf und wie das zurückgezahlt werden muss, wer sonst noch welche Kredite gibt, welche Jobs möglich sind, was sie einbringen und ob Sozialleistungen bezogen werden können. Zuletzt weist der Ratgeber auch auf die studentischen Vergünstigungen hin – immerhin kann man nun günstiger ins Kino oder bekommt Prozente beim Friseur.

Vor den Kosten bewahren kann Clever Studieren niemanden – aber es verschafft den nötigen realistischen Eindruck davon, was es heißt, selbstständig zu sein und zu studieren. Die erforderlichen Anschaffungskosten von € 9,90 sollten daher ruhig die studentische Rechnung belasten.

Hier bestellen:
Versandservice der Verbraucherzahlen
Aderstr. 78, 40215 Düsseldorf
www.vz-nrw.de, publikationen@vz-nrw.de bei einer Versandkostenpauschale von € 2,50.

Pages: < 1 2 ...142 143 144 145 146 147 >

  • RSS-Feed abonnieren
  • iGoogle-Gadget
  • E-Mail-Feed abonnieren
  • auf twitter verfolgen