Wenn man sich fragt, was man eigentlich einem Arzt schenken soll, dessen private Interessen man nicht kennt, dann liegt es nahe in den Buchhandel zu gehen und eines dieser furchtbaren Geschenkbücher zu kaufen, die nach Berufs- und Gesellschaftsgruppen geordnete Witze und Comics versammeln. Ärzte besitzen vermutlich eine ganze Sammlung von Büchern dieser Art.
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Einmal keine kulturgeschichtliche Abhandlung des Mittelalters lesen, sondern Bilder anschauen, und, wenn das Interesse geweckt wurde, eben auch den knappen Beschreibungstext dazu überfliegen. So kann man auch dann noch ein bisschen was lernen, wenn das visuelle Vorstellungsvermögen nach einem langen Arbeitstag einfach nicht …
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Lesbar ist das Buch für wirklich jeden. Es hat nicht den Anspruch, etwas zur geschichtswissenschaftlichen Forschung beizutragen, sondern möchte interessierten Laien einen verständlichen Einblick in den mittelalterlichen Alltag bieten. Einfache Sätze, kaum Fachwörter, durchsetzt von persönlichen Kommentaren und rhetorischen Fragen …
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»Ein unterhaltsamer Schmöker für Kulturinteressierte, der sich sogar als Couchlektüre eignet«, schreibt das epoc-Magazin. Das hat mich neugierig gemacht: eine unterhaltsame Couchlektüre ist ja nicht unbedingt zu erwarten von einem Buch mit strengem grünen Umschlag und Layout, strengem Titel und strengem Kaufmann mit Gichtfingern auf dem Umschlag.
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Mit 1648 steigt der Historiker Michael Epkenhans in der frühen Neuzeit ein, zum Ende der Zeitalter der Reformation und der Glaubensspaltung. 1648 wird der Westfälische Friede geschlossen, der Dreißigjährige Krieg ist beendet und es beginnt die Zeit des Absolutismus und der Aufklärung – zugleich das erste eigentliche Kapitel des Buches. Vorangestellt wird auf zehn Seiten …
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Rudolf Simek ist Professor für Ältere deutsche und skandinavische Literatur an der Uni Bonn. Sein Lexikon wurde 2006 in dritter Auflage aktualisiert, 22 Jahre nach der Ersterscheinung. Nicht ohne Stolz macht er auf die Übersetzung …
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Den Mythos der hochtechnisierten Archive, den Dan Brown in seinem Roman Illuminati erschaffen hat, korrigiert Wolf als erstes: kein »dunkler Flugzeughangar« oder luftdichte Kammern mit Unterdruck, die Browns Helden …
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Das Buch zugeschlagen auf dem Tisch ist so breit wie meine Hand – und kein Buch, dem ich das Prädikat einfach zu lesen verleihen kann. Dass das Buch nicht ganz modernen Schreibkonventionen folgt, wird schon im Originalvorwort …
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